Entwidmung der Lukaskirche am 16. Juni 2019

Im Zuge der anstehenden Neubauarbeiten der Lukaskirche, wird diese am 16. Juni entwidmet.

Kirchenkreis bringt ganz viel Licht in den grauen Januar - Fast 2000 Menschen besuchen Veranstaltungen in der Wiesenkirche – Superintendent Tometten in sein Amt eingeführt

Von Hans-Albert Limbrock

Soest/Arnsberg. Das Schöne am Licht ist, dass es so einfach zu bedienen ist: Man drückt einen Schalter – und schon geht es an, wenn es nicht gerade einen Kurzschluss gegeben hat oder die Glühbirne kaputt ist. Wenn ein ganzer Kirchenkreis im Licht erstrahlen soll – noch dazu „In neuem Licht“ - dann ist das natürlich ein ungleich komplexerer Vorgang; da reicht es nicht, einfach nur einen Schalter anzuknipsen.

Umso ermutigender und zukunftsweisender ist es da, dass der vereinigte Kirchenkreis Soest/Arnsberg mit seinen Veranstaltungen am ersten Wochenende im neuen Jahr ganz viel Licht in den ansonsten bisher so trüben und grauen Januar ausgesandt hat.

Während am Samstag in der Doppelveranstaltung  „Leben zwischen Urknall und Auferstehung“ Licht, Musik und meditative Texte die Besucher in ihren Bann zogen, stand im Vereinigungsgottesdienst die Einführung des Superintendenten Dieter Tometten und des Kreissynodalvorstandes im Mittelpunkt.

Mit fast 800 Besuchern kam die Wiesenkirche dabei an ihre Kapazitätsgrenzen. Und so mancher musste dabei die leidvolle Erfahrung machen, dass in der Tat derjenige bestraft wird, der (zu) spät kommt; zwei Stunden Gottesdienst im Stehen verlangen einiges ab.

Die vollbesetzte Kirche lag auch an dem großen Einsatz von Musikern: Über 100 Sängerinnen und Sänger beider Kirchenkreise hatten sich unter Leitung von Kreismusikdirektor Gerd Weimar und den Kreiskantoren Annette Elisabeth Arnsmeier sowie Roger Bretthauer zum großen Chor formiert. Nicht viel weniger Musiker dirigierte Landesposaunenwart Ulrich Diekmann im großen Bläserchor. Und als dritten musikalischen Farbtupfer gab es dann noch die HUGO-Band der Jugendkirche mit Jan Primke.

Für Alfred Hammer, den langjährigen Superintendenten des Kirchenkreises Arnsberg, der den ersten liturgischen Part übernahm, war der Vereinigungsgottesdienst auch so etwas wie ein Abschiedsgeschenk: „Das ist eine große Ehre für mich und ich muss zugeben, dass ich schon ein wenig angespannt bin.“ Bereits im Dezember war Hammer, der den Zusammenschluss in den vergangenen Jahren mit viel persönlichem Einsatz und empathischer Überzeugungskraft vorangetrieben hatte, offiziell in den Ruhestand verabschiedet worden.

Zu Beginn des Gottesdienstes zitierte er aus dem Buch Johannes und vertiefte somit das Motiv „In Neuem Licht“ auch biblisch: „Denn die Finsternis vergeht, und das wahre Licht scheint jetzt.“ Hammer nutzte die Gelegenheit auch, um sich beim Kreissynodalvorstand „für die gemeinsame Wegstrecke“ zu bedanken und wünschte den Verantwortlichen „viel Licht und Kraft, um den neuen Kirchenkreis gut zu leiten zu führen.“

Da Präses Annette Kurschus kurzfristig aus familiären Gründen absagen musste, sprang der Theologische Vizepräsident der Evangelischen Kirche von Westfalen, Ulf Schlüter, ein und hielt die Predigt des Festgottesdienstes. Beeindruckend, wie es ihm gelang, den Bogen, von der Raumstation ISS und ihrem deutschen Astronauten Alexander Gerst bis hin zur Vereinigung der beiden Kirchenkreise zu spannen. Sympathiepunkte sammelte der Mann aus Bielefeld zusätzlich, als er zweimal die Namen aller 31 Kirchengemeinden aufzählte: „Morgenkann ich das auswendig.“

Seine Predigt machte angesichts der anstehenden Aufgaben in jedem Fall viel Mut: „Wir leben in erleuchteten Zeiten. Die Lichter setzen wir selbst an den Himmel. Aber es kommt auch darauf an, in welchem Licht wir Gott und die Welt sehen.“

Ulf Schlüter führte während des Gottesdienstes auch den neuen Kreissynodalvorstand sowie Dieter Tometten als Superintendenten ein.

Mit einer abschließenden Lichtaktion, die aus dem Samstag-Programm stammte, endete der Gottesdienst. Ein starkes Bild mit großer Symbolkraft gab es dann zum Abschied: Vertreter der 31 Kirchengemeinden zogen mit ihren erleuchteten Osterkerzen durch den Mittelgang aus der Kirche und brachten so das neue Licht in den Kirchenkreis. Dass der scharfe Januarwind draußen vor der Kirchentür die Flammen ausblies, sollte nicht als schlechtes Omen für den Kirchenkreis Soest/Arnsberg gewertet werden.

In der benachbarten Diakonie fand anschließend noch ein formloser Empfang statt.

 

 

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Mit viel Licht Leben in Szenen gesetzt - Leuchtender Auftakt für neuen Kirchenkreis

Von Kathrin Koppe-Bäumer

Soest/Arnsberg. Vom Urknall bis zur Auferstehung – der neue Evangelische Kirchenkreis Soest-Arnsberg hat  mit einer beeindruckenden, farbenfrohen Klang-Licht-und Musik-Inszenierung in der Wiesenkirche einen beeindruckenden Auftakt vor den Gründungsgottesdienst gesetzt, der einen Tag später, am Epiphaniastag, am selben Ort gefeiert wurde.

1000 Besucher und Besucherinnen sahen und hörten, wie Leben in all seinen Facetten im Lichte Gottes gedeutet wurde. Die Veranstalter, kreative und einfallsreiche Fachkräfte der drei Jugendkirchen und einige Pfarrer und Pfarrerinnen aus beiden Kirchenkreisen, freuten sich, dass sie so viel Menschen mit ihren Ideen ansprechen konnten.

700 Jahre Geschichte haben sich zwischen den Wänden, unter den Gewölben, gespiegelt von den farbenfrohen Fenstern der Wiesenkirche, abgespielt. Einiges davon leuchtete an diesem Abend auf, erklang in Worten und Musik. Digitale Lichtkunst stand dabei im Vordergrund. Die Menschen in den Bänken hoben ihre Köpfe, verfolgten die Lichtbilder und versuchten, flüchtige Momente fotografisch festzuhalten.

Die Farben des Regenbogens im gotischen Kirchraum. Mehr als 70 Scheinwerfer waren in allen Ecken, unter vielen Säulen, vor den Altären und Kunstwerken aufgebaut. Violette, blaue, grüne, rote, orange und gelbe Strahlen wanderten über die Wände, das Deckengewölbe und den Steinboden.

Die Lichtbilder lagen, standen auf, bündelten und verzweigten sich, strahlten wie Buchstaben, wie Regentropfen, wie Wasserfluten oder einzelne Blüten von oben herab. Mancher sah zum ersten Mal in diesem Licht die Schönheit eines Fensterrahmens, die feinen Gesichtszüge eines Engels, den goldbesetzten Hauptaltar oder den Christus, der vom Seitenaltar segnend die Arme hebt.

Knappe und knisternde Worte hatte das Team für 14 Lebensstationen gefunden: Der todbringenden Finsternis setzt Gott lebensnotwendiges Licht entgegen und die Welt bekommt ein grünes Kleid. Der Mensch wächst auf: behütet als Säugling, entdeckend als Krabbler - im Zwiespalt mit sich selbst in der Pubertät. „Ohne Liebe geht gar nichts“, heißt es mehrmals. Sie wird verstanden als Grund für den Urknall: „Eine oder Einer oder Beide in einem haben sich in eine Idee verknallt und die erste Zutat war die Liebe.“

Weiße Laserstrahlen zerschnitten  wie Degen die Luft:  Abel tritt auf, der Kain erschlägt und im Toten sich selbst erkennt. Die biblische Geschichte in neuem Licht zeigt, dass nicht nur der Täter schuldig sein muss, sondern auch in seinem Opfer Schuldfähigkeit angelegt sein kann. In Licht der Auferstehung scheinen am Ende Alter und Tod auf: Geliebte wiedertreffen in einer Welt ohne Hierarchien, dem Licht entgegen gehen, das birgt und erleuchtet.

Die Stimme von Pfarrerin Lilo Peters aus Lippstadt erklang im Wechsel mit Rainer Müllers Bass. Biblische, poetische und selbst verfasste Texte interpretierten sich gegenseitig, ergänzten und durchdrangen sich.

Der Sänger Rabih Lahoud und die Klarinettistin Tara Bouman ließen spontan ihre Musik aus den Gängen, von hinten und von vorne erklingen. Reagierten auf die Worte und das Licht: Glucksendes Säuglingsgebrabbel, Instrument und Stimme im Dialog, Jubeln, Klagen, Stöhnen, wütendes Aufbegehren. Orientalisch anmutende Melodien, die in Halbtonschritten bergauf –und bergab, in Kreisen und Wellen durch die Kirche fluteten, flüsterten und schrien. Aufgefangen, unterbaut, im Wettstreit und versöhnt mit den vielfältigen Klängen aus hohen und tiefen Klarinetten.

Eine große Veranstaltung. „Zu recht“, befand eine Frau aus Arnsberg: „Es ist ja auch etwas Großes, wenn zwei Kirchenkreise sich vereinigen“.  Die Veranstaltung ist gelungen, weil Menschen aus beiden Kirchenkreisen ihre Gaben einbrachten, mit Fachkräften aus der Musik und der Lichttechnik zusammenarbeiteten und sich auf einen offenen Prozess einließen. Ein Zukunft eröffnendes  Modell für die künftige Arbeit im Evangelischen Kirchenkreis Soest-Arnsberg. 

 

 

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Zu den Bildern:

Bilder: Hans-Albert Limbrock

Bildzeilen:

1- Die illuminierte Wiesenkirche
2- Die Klarinettistin Tara Bouman

 

3- Rabih Lahoud: Der Mond ist aufgegangen

Einige kurze Anmerkungen zu den Bildern:

 

Bild 1:

„In neuem Licht“ ist das Motto für den Vereinigungsgottesdienst am 6. Januar und für den Zusammenschluss des Kirchenkreises. Der scheidende Superintendent Alfred Hammer (Mitte), Superintendent Dieter Tometten (links) und Verwaltungsleiter Bernd Göbert sind überzeugt, dass die 110.000 evangelischen Christen von der Fusion profitieren werden. Foto: Hans-Albert Limbrock

 

Bild 2:

Auf Ebene der Kirchenmusik klappt die Zusammenarbeit zwischen Kreismusikdirektor Gerd Weimar und Kantorin Annette Arnsmeier bereits ganz hervorragend. Foto: Hans-Albert Limbrock

 

Bild 3:

Die Präses Annette Kurschus wird am 6. Januar die Predigt halten und Superintendent Dieter Tometten sowie den Kreissynodalvorstand einführen. Foto: EKVW

 

Bild 4:

Dieter Tometten wird den neuen Kirchenkreis Soest-Arnsberg noch bis zum Sommer 2020 leiten.

Foto: Hans-Albert Limbrock

 

Bild 5:

 

Der alte Kirchenkreis Soest wird vor allem durch seine historischen Kirchen und Gebäude geprägt, was Segen und Fluch zugleich ist. So ist die Versicherungssumme für die Wiesenkirche höher als die sämtlicher Kirchen im ehemaligen Kirchenkreis Arnsberg. Foto: Hans-Albert Limbrock

 

Bild 6:

Das Einzugsgebiet des "neuen"  evangelischen Kirchenkreises Soest-Arnsberg

 

Bild 7:
Das Logo des ev. Kirchenkreise Soest-Arnsberg

„Kommunikation war mir das Wichtigste.“ Interview mit Superintendent Alfred Hammer

1. Wie hast du dich gefühlt, als du 2009 gewählt wurdest?

Ich hatte großen Respekt vor dem Amt und seinen Aufgaben. Niemals hatte ich mir vorstellen können, einen Kirchenkreis verantwortlich zu leiten. Lange und intensive Gespräche haben mich unterstützt. So konnte ich zu diesem Amt und der damit verbundenen Verantwortung Ja sagen. Ganz wichtig: Die Zwiesprache mit Gott hat mir ein Stück Gelassenheit und Vertrauen gab.

2. Hattest du Visionen für den KK Arnsberg?

Dem Kirchenkreis mit seinen Kirchengemeinden wollte ich geistliche, verstärkt ökumenische Impulse geben. Nicht die Frage nach Strukturen allein, sondern die Frage nach Gott sollte im Mittelpunkt stehen. Kommunikation war mir das Wichtigste. Notwendige Veränderungen sollten besprochen, erklärt und erst dann entschieden werden. Mir war schon sehr bald deutlich geworden, dass der Kirchenkreis in seiner damaligen Gestalt nicht überlebensfähig sein würde. Gleich nach Dienstantritt habe ich Gespräche mit allen Nachbarkirchenkreisen aufgenommen. Leider zunächst ohne Erfolg. Ich komme aus dem Gemeindepfarramt mit seinen vielfachen Aufgaben und Anforderungen und wusste vor welchen Herausforderungen das Pfarramt steht. Pfarrer und Pfarrerinnen sollen arbeiten können, ohne überlastet zu werden. Sie brauchen Zeit für die Hauptaufgaben: Verkündigung und Seelsorge. Verwaltungsaufgaben dürfen nicht zu viel Zeit beanspruchen. Verteilung der Aufgaben auf viele Schultern – Hauptamtliche und Ehrenamtliche – war meine Vision. Durch Visitationen wollte ich dies im Gespräch mit den Verantwortlichen vermitteln. Als Kirche in der Diaspora sollte Evangelische Kirche im Sauerland sichtbar sein. Das Bewusstsein, dass Gemeindeebene und kreiskirchliche Ebene sich ergänzen, wollte ich stärken. Ich wollte mich für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit der Ebenen einsetzen.

3. Welche deiner Erwartungen haben sich erfüllt?

Ganz sicher die Diskussionen zum Pfarrbild. Wir haben das Stundenmodell für die Dienstordnungen der Pfarrerinnen und Pfarrer und das Salutogenese-Konzept eingeführt. In diesem Feld waren/sind wir richtig gut! Kirchenkreis und Kirchengemeinden sind sich näher gekommen. Die Arbeit der Arbeits-gemeinschaft synodaler Dienste ist in den Gemeinden angekommen und wird geschätzt. Entscheidungen werden diskutiert und erklärt. Evangelische Kirche im Sauerland ist sichtbarer geworden durch die Arbeitsbereiche Kirchenmusik, durch Veranstaltungen mit „hochkarätigen“ Fachleuten, durch Impulse und

Gespräche mit den ökumenischen Partnern, durch die Arbeit mit Geflüchteten und diakonische Projekte.

4. Erinnerst du dich auch an Enttäuschungen?

Gewiss schmerzt der Umbau der Kirche, den viele als Rückbau empfinden. Als ungeduldiger Mensch hat mich mancher „Umweg“ bei anstehenden Entscheidungen nicht zufrieden gemacht. Wirklich enttäuscht bin ich darüber, dass trotz intensiver Gespräche mit den Verantwortlichen in der Landeskirche kaum Ideen entwickelt wurden, die Nebenamtlichkeit des Superintendenten in den kleineren Kirchenkreisen in eine Hauptamtlichkeit zu verändern. Die einzige und wirkliche Überforderung in meinem Dienst lag darin begründet, dass dieser Umstand das Amt belastet

5. Du bist Superintendent gewesen in einer Zeit, die für die Kirche in Deutschland geprägt ist von Abschieden und Neuanfängen. Wie hat sich das in deiner Arbeit bemerkbar gemacht?

Neun Kirchengebäude wurden in meiner Amtszeit in den Kirchengemeinden „entwidmet“. Neun Zeichen dafür, dass wir kleiner, älter und ärmer werden. Vernunftmäßig konnte ich jeder Schließung zustimmen, die Entscheidungen der Presbyterien waren richtig und notwendig, aber das Herz „stolpert“ hinterher. Kreativität und der Wunsch nach Neugestaltung überwogen gegenüber der Auffassung „es hat doch keinen Zweck mehr“. Auf den Ebenen Kirchengemeinden und Kirchenkreis wurde sehr verantwortlich und zukunftswirksam gearbeitet. Ich mache es fest an dem Prozess der Zusammenführung der beiden Kirchenkreise Arnsberg und Soest und an der intensiven Zusammenarbeit der Kirchengemeinden in den Regionen. Da wächst etwas Neues.

6. Was trägt dich durch Abschiedstrauer?

„Abschiedstrauer“ nenne ich das nicht! Es ist ein dankbarer Rückblick auf die Jahre als Superintendent. Mit vielen gemeinsam konnten wir etwas erreichen. Begegnungen wurden mir ermöglicht, die ich als Gemeindepfarrer wohl nicht gehabt hätte.

7. Was erhoffst du für den neuen Kirchenkreis?

Ein stetes Zusammenwachsen und gegenseitiges Verstehen. Das gelingt wohl vorrangig nur durch Kommunikation. Miteinander sprechen, erklären, sich austauschen, miteinander feiern. Das lässt den Reichtum erkennen, den es in unserer Arbeit gibt. Ich bin da zuversichtlich.

Die Fragen stellte Kathrin Koppe-Bäumer.

Ökumenische Tagung im Bergkloster

Auf der Ebene des Ev. Kirchenkreises Arnsberg und der drei katholischen Sauerländer Dekanate hat sich unter den Geistlichen seit einigen Jahren das friedliche und kooperative Klima intensiviert . Das zeigte sich wieder  bei der gemeinsamen Tagung im Bergkloster Ende April.

1. Bild: Bruder Anno und die Referentin

2. Bild: Schwester Ignatia grüßt die Gäste.

3. Bild: v.l.: Schwester Ignatia, Bruder Anno, Heidemarie Langer und Superintendent Alfred Hammer

Gemeindeversammlung nach Gottesdienst am Sonntag, den 25.02.2018

Am kommenden Sonntag, den 25.02.2018 findet im Anschluss des Gottesdienstes eine Gemeindeversammlung statt. Grund hierfür sind die Sanierungspläne des gesamten Komplexes des Evangelischen Gemeindezentrums in Sundern. Den voraus gegangenen Architektenwettbewerb zum Neubau konnte das Architektenbüro Zamel Krug aus Hagen für sich entscheiden. Das Architektenbüro stellt aus diesem Anlass die genauen Umbaupläne vor und im Rahmen dessen haben alle Gemeindemitglieder die Möglichkeit Fragen zu stellen und Unklarheiten zu klären.

Ab dem kommenden Sonntag werden alle eingegangenen Arbeiten der Architekten für zwei Wochen im Konfi-Raum zu besichtigen sein !!!!!!!!!!

Das Presbyterium steht natürlich zu jeder Zeit für Fragen und Anregungen zur Verfügung, die Kontaktdaten finden man unter der Rubrik Ansprechpartner, hier auf dieser Seite.

Architektenauswertungen zum Neubau der Kirche
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Evangelisches Parlament wählt Superintendenten und berät über Finanzen

Meschede. Am Samstag, 25. November kommen die Delegierten der 11 evangelischen Kirchengemeinden und der Arbeitsbereiche sowie Berufene und Beratende im Kirchenkreis Arnsberg zur Herbstsynode zusammen. Sie beginnt um 9.00 Uhr im Kreishaus in Meschede. Neben der Wahl des Superintendenten stehen folgende Inhalte auf der Tagesordnung: Bericht von der Landessynode, Stand des Vereinigungsprozesses, mehrere Satzungsänderungen, die mittelfristige Finanzentwicklung, kreiskirchliche Haushaltspläne 2018, Rechnungsprüfungen, Anträge aus den Kirchengemeinden und Verschiedenes.
Der Nominierungsausschuss schlägt der Synode zum Top "Wahl" vor, Alfred Hammer erneut zum nebenamtlichen Superintendenten zu wählen und seine Amtszeit bis zum 31.12.2018 andauern zu lassen. Mit diesem Datum wird (voraussichtlich) der neue gemeinsame Kirchenkreis Soest-Amsberg gebildet. Das bedeutet für den Vorgeschlagenen, dass sich seine Amtszeit über das Eintrittsdatum des Ruhestandes, 30.09.2018, um 3 Monate verlängert. Der Vorgeschlagene ist damit einverstanden. Das Landeskirchenamt würde im Fall der Wiederwahl der Verlängerung des Dienstes des Kandidaten bis zum 31.12.2018 zustimmen."
Im Vorfeld der Kreissynode tagte die EKD-Synode vom 12.-15. November in Bonn unter dem Thema: „Wer wir sein werden“. In dieser Woche treten vom 20.-23. November in Bielefeld  die westfälischen Delegierten zur Landessynode zusammen. Den Kirchenkreis Arnsberg vertreten Superintendent Alfred Hammer, die Presbyter Matthias Tast aus Olsberg-Bestwig und  Axel Werkmüller aus Sundern und Pfarrerin Kathrin Koppe-Bäumer aus Meschede.

Herzlich grüßt Sie

Kathrin Koppe-Bäumer

 

 

Öffentlichkeitsarbeit im KK Arnsberg

Kathrin Koppe-Bäumer

Südstiege 2

59872 Meschede

 

oeffentlichkeitsarbeit@kirchenkreis-arnsberg.de

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Wir zünden ein Licht für dich an

Gedenkgottesdienst am 10. Dezember  für verstorbene Kinder

Hüsten/Meschede/Brilon. Weltweit wird am zweiten Sonntag im Dezember in Candlelight-Gottesdiensten aller verstorbener Kinder gedacht. Für jedes verstorbene Kinder wird eine Kerze entzündet, eine Lichterkette rund um die Welt entsteht.

Auch im Sauerland ist diese Tradition seit 2002 lebendig. In drei Kirchen werden am Sonntag, den

10. Dezember wieder ökumenische Gedenkgottesdienste  gefeiert. Eingeladen dazu sind Eltern, Großeltern, Geschwister, die Familien und Freundeskreise der betroffenen Familien. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Kinder bereits im Mutterleib, während oder nach der Geburt gestorben sind oder ob sie einige Wochen oder viele Jahre gelebt haben.

Die Trauer um ein Kind ist ein Lebensthema. Menschen, die um ihr Kind trauern, finden Trost darin, nicht allein zu sein mit ihrer Trauer, sondern anderen zu begegnen, die ähnliches erlebt haben.

In den vergangenen Jahren kamen Menschen unterschiedlichen Alters zu diesem Gottesdienst zusammen.

Das Entzünden der Kerzen und das Verlesen der Namen der Kinder bilden das Zentrum der Gottesdienste. Das Symbol des Labyrinths wird den diesjährigen Gottesdienst begleiten. Biblische Texte werden gelesen und meditativ ausgelegt. Es wird gesungen und gebetet. 

Im Anschluss an den Gottesdienst gibt es Gelegenheit, bei Kaffee, Tee und Plätzchen, mit anderen ins Gespräch zu kommen.

Der evangelische Kirchenkreis und die katholischen Dekanate im Hochsauerland laden an drei Orten jeweils um 16 Uhr zu ökumenischen Candlelight-Gottesdiensten ein:

-         Gemeinsames Kirchenzentrum Meschede, Kastanienweg 6

-         Evangelische Stadtkirche Brilon, Kreuziger Mauer 2

-         Kapelle im Karolinen-Hospital Arnsberg-Hüsten, Stolte Ley 5

 

Herzlich grüßt Sie

Kathrin Koppe-Bäumer

 

Öffentlichkeitsarbeit im KK Arnsberg

Kathrin Koppe-Bäumer

Südstiege 2

59872 Meschede

 

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Herzlich Willkommen!

Wir begrüßen Sie auf der Homepage der Evangelischen Kirchengemeinde
Sundern und möchten Sie einladen uns kennenzulernen.

 

Hier finden Sie aktuelle Termine, Berichte und nützliche Informationen zur Gemeinde und deren Veranstalltungen.

Unsere Gottesdienstzeiten
am Sonntag in der

Lukaskirche in Sundern :                                        10:30 Uhr


an jedem ersten und dritten Samstag in der
Sauerlandklinik Hachen:                                         18:00 Uhr

 

Pfarrbüro Öffnungszeiten:

dienstags von 9.30-12.00 Uhr,

mittwochs von 15:00-16:30 Uhr,

donnerstags von 9.30-12.00 Uhr und von 15:00 bis 16:30 Uhr.

 

Wir freuen uns Ihren Besuch!

 

 

Festkonzert Posaunenchors Ev. Kirchengemeinde Warstein

Im Rahmen des Reformationsjubiläums lädt unser Posaunenchor am
Reformationstag (Dienstag, 31.10. – in diesem Jahr staatlicher Feiertag)
um 16.00 Uhr zu einem Festkonzert in die Martin-Luther-Kirche Warstein
ein. Neben dem Posaunenchor unter der Leitung von Iris Lenze mit den
Solisten Sebastian Lenze und Landesposaunenwart Ulrich Dieckmann wirken
in diesem Konzert die Flötengruppe Flaut’Anima unter Leitung von Tonia
Jütte und Susanne Erling an der Orgel mit. Der Eintritt ist frei; im
Anschluss sind die Besucher zu einer Agapefeier im
Philipp-Melanchthon-Haus eingeladen. 

Plakat zum Festkonzert am 31.10.2017 in Warstein
Plakat Festkonzert A3 (1).pdf
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Ev. Kirchengemeinde - Warstein -  Ausstellung: "Klang der Frömmigkeit. Luthers musikalische Erben in Westfalen"

Ev. Kirchengemeinde Warstein - Veranstaltungshinweis

Hier stehe ich, es war ganz anders
Wie uns Luther-Irrtümer durchs Leben helfen

Ein informativ-unterhaltsamer Vortrag über Martin Luther und uns heute von und mit dem Fernsehjournalisten und Buchautor Andreas Malessa erwartet die Zuhörer am Sonntag, den 11.6., um 19.30 Uhr in der Martin-Luther-Kirche Warstein. Der Eintritt ist frei; eine Türkollekte dient der Mitfinanzierung der Veranstaltung.
Hämmerte Luther seine Thesen wirklich an die Kirchentür? Warf er mit einem Tintenfass nach dem Teufel? Holte er seine Frau in einem Heringsfass aus dem Kloster und heiratete heimlich? Alles fröhlicher Unsinn. - Kein Irrtum dagegen: In der Hochzeitsnacht hatten Martin und Katharina Zuschauer ! Trau-Zeugen eben…
Wie Verehrer und Verächter eines Prominenten die Fakten frisieren, beschäftigt uns bis heute, wenn wir in die Medien schauen. Legenden wie bei Luther bilden sich auch unter Normalbürgern. Und was Freunde so alles berichten - „Hier stehe ich, mir wird ganz anders“!
Was kann man also noch glauben? Und was meinte Luther mit „glauben“ überhaupt?
Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit zu Nachfragen und Gespräch mit dem Referenten.

Das Veranstaltungsplakat zum Vortrag über Martin Luther am So, 11.06.2017 in Warstein
Veranstaltungsplakat - Malessa Vortrag (
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Vor der Wahl noch eine Stärkung

Am Sonntag wird in NRW ein neuer Landtag gewählt. Deshalb beschäftigt sich auch „Der etwas lockerere Gottesdienst“ mit dem Thema „Wahl“. Damit wir, bevor wir wählen gehen, noch einmal zusammenkommen, uns sammeln, nachdenken und austauschen können. So soll dieser Gottesdienst keine Wahlentscheidung vorgeben, erst recht keine Wahlempfehlung ab­geben - sondern einfach eine Stärkung sein auf dem Weg zur Wahl. Im Bewusstsein unserer Verant­wortung, aber auch unserer Möglichkeiten. Und im Bewusstsein, dass wir selbst ohne­hin schon gewählt sind.

 

„Der etwas lockerere Gottesdienst“ - wie immer garniert mit tollen Liedern und guter Stim­mung - beginnt wie gewohnt um 10.30 Uhr in der Lukaskirche in Sundern (Hauptstr. 151).

Gottesdienst auf dem Sorpesee

 

Seit über 10 Jahren feiert die Evangelische Kirche am Ostermontag einen Gottesdienst auf der MS Sorpesee. Wir treffen uns dafür um 09:30 Uhr am Schiffsanleger in Langscheid, fahren dann einmal hin und zurück über den See und erleben dabei die Osterbotschaft auf neue Weise. Der Gottesdienst wurde wieder von einem Mitarbeiterteam vorbereitet. Diesmal geht es um die Beziehung zwischen Kreuz und Auferstehung. Dieser Zusammenhang wird von verschiedenen Seiten beleuchtet, so dass deutlich wird: Ostern markiert einen Neuanfang - für die Menschen damals und für uns heute. Das ist tatsächlich ein Grund für „frohe Ostern“.

 

 

 

Gemeinsames Luther-Projekt dank Kirchenkreis-Kooperation gelungen

Text und Bild: Kathrin Koppe-Bäumer

 

 

Kirchenkreise Arnsberg und Soest. Eine fröhlich Runde traf sich Mitte März in einem Soester Café, um auf den Erfolg des Luther-Projekts zurückzublicken: Kirchenmusikdirektor Gerd Weimar, das Pfarrehepaar Siegel-Müller aus Brilon, Pfarrer Kai Hegemann, Kirchmeisterin Margot Müller und Dr. Judith Tornau-Opitz, Vorsitzende der Wiesenkirchen-Stiftung, alle drei aus Soest, Katharina Loot und Jochen Ullrich, beide aus Arnsberg von der Stiftung Kirchenmusik, Pfarrerin Christina Bergmann aus Meschede, Almut Lürbke, seit 20 Jahren Choreographin in Weimars Projekten, und Bodo Meier, Pfarre aus Henscheid, der begeistert den Reformator Martin Luther bei den Aufführungen in der Wiesenkirche in Soest und Meschede verkörpert hat.

Alle Gesichter strahlten. Zu Recht: Diese Menschen sind stolz auf das, was sie geschaffen und erreicht haben. Im April 2015 stand die Idee, der Schwung war da –das kreative Schreibteam entwickelte Stationen aus Luthers Leben, fand Sätze und Worte aus Luthers Sprache, plante die nötige Technik und organisierte die Bühne. In Weimars Kopf tummelten sich Musikvorschläge. Zum ersten Mal verknüpfte er in diesem Projekt Musik und Schauspiel aus und über die Lutherzeit, „und alles aus eigener Hand“. Keine Profis, sondern Gemeindeglieder aus beiden Kirchenkreisen sollten mitsingen und mitspielen.

Die Idee wurde Wirklichkeit am 30. Oktober 2016 in der Soester Wiesenkirche und am 18. Februar 2017 im Gemeinsamen Kirchenzentrum in Meschede. „Es hat große Lust und viel Spaß gemacht“, fasste Müller zusammen, was alle empfinden. Superintendent Alferd Hammer reagierte: „Ich möchte Ihnen allen meinen Respekt ausdrücken für das, was Sie geschafft haben, und lade Sie herzlich zu diesem Frühstück ein“. Die Luther-Projekt-Leute griffen beherzt zu und blickten zurück. „In Meschede haben an die 100 Menschen keine Karten bekommen“, erinnert Hammer. Tornau-Opitz weiß: “In Soest haben wir viele Menschen ohne Eintrittskarte wegschicken müssen.“ Hegemann ergänzt: „Wir hätten die Wiesenkirche zweimal füllen können.“ Insgesamt haben in Soest 550 und in Meschede 300 Menschen die Aufführungen miterlebt.

Trotzdem, da sind sich Luther-Schauspieler Meier und die anderen einig: „ Eine dritte Aufführung zu stemmen, ist eine Überforderung“. Soviel Zeit hat der Herscheider Pfarrer nicht und so oft lassen sich 100 Sänger und Sängerin und über 20 Musiker auch nicht zusammenkriegen. „Außerdem wollen wir das Stück nicht aufwärmen. Ein zweiter Aufguss ist nie so gut“, weiß Almut Lürbke.

Die Gruppe einigt sich: „Jetzt schließen wir das Projekt mit einem wohligen Gefühl und Stolz ab“, so Weimar. Siegel-Müller fühlt hinzu: „Jeder Weg, den wir dabei gegangen sind, hat unschätzbaren Wert.“ Und Meier alias Luther aus tiefstem Herzen: „Ich bin dankbar, dass ich dabei sein durfte.“ Das Team will Ausschau halten, ob in zwei Jahren ein kirchliches Ereignis ansteht, in dessen Rahmen ein neues Luther-Projekt inszeniert werden könnte. Auf der Basis des vorhandenen Materials, aber mit Sängern und Sängerinnen, Schauspielern und Schauspielerinnen, die dann Lust haben, sich von Neuem in die Thematik und ihre Gestaltung einzuarbeiten.

 

Herzlich grüßt Sie,

Kathrin Koppe-Bäumer

 

Öffentlichkeitsarbeit

Ev. Kirchenkreis Arnsberg

Tel. 0291-9082811

E-mail: oeffentlichkeitsarbeit@kirchenkreis-arnsberg.de

www.kirchenkreis-arnsberg.de

 

Die Chronik der Kirchengemeinde

Chronik Ev. KG Sundern.pdf
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Umweltbericht
Unsere Maßnah-men zum Schutz der Umwelt
Umweltbericht_2010.pdf
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