Paten - eine Kurzinformation

Wenn Sie an Ihre eigenen Paten denken, fallen Ihnen vielleicht als erstes Geschenke ein. Zum Geburtstag. An Weihnachten. Oder zwischendurch. An den Geschenken kann etwas Wichtiges deutlich werden: Es gibt auf dieser Welt Menschen, die uns mit ihren Gedanken und guten Wünschen begleiten. Und die manchmal auch merken, was wir brauchen und was uns freut.

 

Sind Paten eigentlich wichtig?

Paten gehören seit alters her zur Taufe. In den ersten Jahrhunderten nach Christus, als noch überwiegend Erwachsene getauft wurden, hatten die Paten eine besondere Aufgabe: Sie mussten sich für einen Taufbewerber »verbürgen«. Die frühen Christengemeinden wollten sichergehen, dass jemand ein neues Mitglied kannte, bevor es aufgenommen wurde, und sich in der ersten Zeit besonders um die oder den „Neue(n)“ kümmerte. Die Paten waren dann auch bei der Taufe dabei. Sie konnten also auch bezeugen, ob jemand wirklich getauft war. In späterer Zeit, als immer mehr Kinder getauft wurden, sprachen die Paten dann anstelle des kleinen Täuflings das Glaubensbekenntnis. Und bis heute versprechen sie, gemeinsam mit den Eltern für die christliche Erziehung zu sorgen. Sie verbürgen sich also dafür, dass getaufte Kinder etwas von Gott hören und im christlichen Glauben aufwachsen. Lange Zeit hatten die Paten auch beim Tod der Eltern das Sorgerecht für das Kind zu übernehmen. Paten werden oft in der Verwandtschaft oder im Freundeskreis gesucht. Das zeigt: Sie stehen den Kindern und Eltern besonders nahe. Denn natürlich ist es für jeden wichtig, neben der eigenen Familie noch andere Ansprechpartner zu haben, die ihn begleiten und bei Problemen für ihn da sind. Hier nehmen die Paten eine wichtige Funktion ein.

 

Wer kann Pate oder Patin werden?

Wer Mitverantwortung für ein Kind und dessen Erziehung übernimmt, sollte sich ein wenig auskennen mit dem Leben und dem Glauben und mit der Kirche. Das ist ein alter Grundsatz. Im Mittelalter war als Pate nur zugelassen, wer wenigstens das Vaterunser in der Landessprache beten konnte. Heute wird bei uns die Konfirmation vorausgesetzt. Im Konfirmandenunterricht wird z.B. auch das Vaterunser und das Glaubensbekenntnis durchgenommen. Übrigens muss mindestens ein Pate eines evangelischen Kindes ebenfalls evangelisch sein. In der katholischen Kirche gilt das umgekehrt auch. Und: Wer keiner Kirche angehört, kann nicht Patin oder Pate werden. Denn man kann ja schlecht ein kirchliches Amt übernehmen, wenn man nicht zur Kirche gehört. Wenn die Patin oder der Pate nicht in der Gemeinde wohnen, in der die Taufe vollzogen wird, müssen sie eine Patenbescheinigung vorlegen. Diese wird im Gemeindebüro der Gemeinde ausgestellt, in der die Patin / der Pate wohnt. Die Ausstellung der Patenbescheinigung ist kostenlos.

 

Wenn Sie eine Patenbescheinigung für eine Taufe außerhalb Sunderns brauchen, rufen Sie uns an unter 02933 / 2477 oder unter 02935 / 338. Kann das Patenamt später aberkannt werden? Wie die Taufe selbst kann auch das Patenamt nicht nachträglich rückgängig gemacht werden - weder von Seiten der Paten, noch von Seiten der Eltern oder des Täuflings.

Die Chronik der Kirchengemeinde

Chronik Ev. KG Sundern.pdf
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Umweltbericht
Unsere Maßnah-men zum Schutz der Umwelt
Umweltbericht_2010.pdf
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